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03.03.2019, 18:00 Uhr
Eintritt: 15,- €/ 10,- €
Alfred Schnittke Akademie International, Max-Brauer-Allee 24, 22765 Hamburg


Programm:

J. S. Bach – Auswahl Arien aus den Kantaten
(Für Klavier Solo und Klavier Duo)

W. A. Mozart – Sinfonie C-Dur KV 551, 1. Satz, 2.Satz
Klavier 4-händig

F. Schubert – Fantasie in f-moll, Op. 103 (Für Klavier zu 4 Händen)

R. Schumann – Fantasiestücke Op. 73; Klavier 4-händig

E. Grieg – Peer Gynt Suite Nr. 1, Op. 46


Nino Jvania

Klavierspielerin, Musikwissenschaftlerin, PhD, assoziierte Professorin und Dekanin der Fakultät für Instrumental- und Vokalausbildung an der Staatlichen V. Saradjishviili Musikhochschule Tbilisi, künstlerische Leiterin des Ensembles der Neuen Musik Georgia Modern.
Ihren ersten Klavierunterricht bekam die 1975 in Georgien geborene Nino Jvania mit 6 Jahren, als sie in die Experimentelle Musikschule für Begabte Kinder aufgenommen wurde. Nach einem Abschluss mit Auszeichnung setzte sie ihre Studien an der Staatlichen V. Saradjishvili Musikhochschule Tbilissi und wechselte 2000 als Stipendiatin des DAAD an die R. Schumann Hochschule Düsseldorf.
Ihr Studium in Deutschland ermöglichte Nino Jvania unter anderem, sich mit einigen interessanten Stilrichtungen der zeitgenössischen Musik vertraut zu machen. Die Teilnahme an den Kursen von Karlheinz Stockhausen in Kürten, wo sie einige Klavierstücke unter der Klangregie des Komponisten aufführte, weckten bei ihr großes Interesse an der Musik des 20. Jahrhunderts, besonders der Neuen Musik. Dank dieser Schwerpunktsetzungen wurde N. Jvania beim Internationalen Klavierwettbewerb der Musik des 20. Jahrhunderts Orléans mit dem II Preis ausgezeichnet. Diese Erfolge inspirierten sie, ihre Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Musik weiter auszubauen. So erhielt sie im Jahr 2003 die Gelegenheit, als Stipendiatin der Internationalen Ensemble Modern Akademie an einigen Projekten des weltberühmten Ensembles mitzuwirken.
In 2005 kehrte Nino Jvania nach Georgien zurück und beendete ihr musikwissenschaftliches Promotionsstudium mit einer Dissertation zu Karlheinz Stockhausens Klavierwerk. Im Anschluss wurde sie als Assistenzprofessor Mitglied der Staatlichen Musikhochschule Tbilissi.
In den vergangenen Jahren wurde Nino Jvania als Guest Artist zu zahlreichen internationalen Kursen und Festspielen der zeitgenössischen Musik in der USA, Deutschland, Ukraine, Argentinien und Georgien eingeladen. Zusammen mit einigen jungen Musikern gründete sie in 2007 Festival der zeitgenössischen Musik Kontrapunkt. In 2010 wurde ihre Monographie „Contemporary Piano Performance in General Cultural Context“ in Georgischer Sprache veröffentlicht. In 2017 gründete sie das erste professionelle Ensemble zeitgenössischer Musik in Georgien Georgia Modern.
Neben ihrer pädagogischen und wissenschaftlichen Tätigkeit erweitert Nino Jvania derzeit die historische Bandbreite ihres künstlerischen Repertoires mit Werken, die einen Bogen vom Barock bis zu „szenischen“ Klavierstücken K. Stockhausens schlagen. Zusammen mit ihrer Schwester tritt sie auch als Mitglied des Klavierduos Zhvaniasisters in Georgien und im Ausland auf. In 2010 und 2013 wurde sie als Visting Professor zur New England Conservatory Boston und New York University eingeladen. Dabei hielt sie Vorträge über zeitgenössische Georgische Musik an den Harvard and Tufts Universitäten.

 

Schon im Alter von 3 Jahren spielte die aus Georgien stammende Pianistin 
Natalia Sikharulidze Klavier. Ihre musikalische Ausbildung bekamm sie an der
Zentralen Musikschule für begabte Kinder, am Staatlichen Konservatorium
Tbilisi (Diplom mit Auszeichnung) und anschließend an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, wo sie ein Johannes Brahms Stipendium erhielt und zweifach Stipendiantin der Emma-Budge-Stifftung wurde.

Noch während des Studiums in Georgien und später in Deutschland gewann
Natalia Sikharulidze nationale (Hochschulwettbewerb 1. Preis) und internationale
(1.Medaille im Concours de Piano de Brest/Frankreich) Wettbewerbe.

Zahlreiche Solo- und Kammermusikkonzerte führten sie durch Deutschland und die europäischen Nachbarländer, wie Schweiz, Österreich und Niederlanden.
Sie wirkte in den Kunstprojekten verschiedener Kunstgattungen wie Dichtung, Tanz und Musik als Solo Pianistin mit. Dabei ist sie in den Sälen, wie kleine Laeiszhalle Hamburg, E-Studio der Hamburger Laeiszhalle, im Konzertsaal des „Nederlands Dans Theater“ (Klavierversion von P. Tchaikovskis „Nussknacker“) e.c.t. aufgetretten.

Natalia Sikharulidze tratt ebenfalls in der Konzertreihe der Deutschen Chopin-Gesellschaft, sowie mit verschiedenen Sinfonie- und Kammerorchestern als Solistin auf. Unter anderem mit dem Orchester des Nordharzer Städtebundtheaters, sowie dem Itzehoer Kammerorchester, TUHH Sinfonieorchester und mit dem Staatlichen Kammer- und Sinfonieorchester Georgiens.