• Beginn:
  • Veranstaltungsort: Alfred Schnittke Akademie
  • Event: Sonntagsmatinée,
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17.10.2021, 11:30 Uhr
Eintritt: 15 €; für Mitglieder des Heine-Haus e.V. 10 €, Studierende 5 €
Alfred Schnittke Akademie International, Max-Brauer-Allee 24, 22765 Hamburg


Pauline Viardot-Garcia und Julius Rietz (1858-1874)
Ein Musiker-Briefwechsel mit Sprengstoff

Julia Sukmanova, Gesang & Elena Sukmanova, Klavier

Doris Wendt & Richard Sorg, Lesung

Moderation: Beatrix Borchard

Unermüdliche Arbeitslust, universelle Musikalität, Leichtigkeit, Witz und Humor kennzeichnen eine der einflussreichsten Musikerinnen des 19. Jahrhunderts. Pauline Viardot-Garcia (1821-1910) war Sängerin, Gesangslehrerin, Komponistin, Arrangeurin, Pianistin, Organistin, Volksmusiksammlerin, Herausgeberin und Veranstalterin. In allem, was sie tat, verknüpfte sie unterschiedliche Kulturen und musikalische Sprachen miteinander. Sie war eine wahrhaft europäische Erscheinung, ganz im Gegensatz zu ihrem Briefpartner, dem Cellisten, Dirigenten und Komponisten und Herausgeber Julius Rietz (1812–1877): Rietz war Nachfolger von Felix Mendelssohn Bartholdy als Leiter des Gewandhausorchesters in Leipzig und sehr einflussreich im deutschen Musikleben. Er stand für die Konzentration auf die Ästhetik deutsch-österreichischer Instrumentalmusik. Ihm war selten zum Lachen zumute, zumal dann nicht, wenn es um Auseinandersetzungen mit dem aus seiner Sicht inkompetenten Direktorium des Leipziger Gewandhauses ging. Der Briefwechsel zwischen diesen beiden so unterschiedlichen Menschen, der im Dezember 1858 nach Auftritten Pauline Viardot-Garcias im Gewandhaus entflammte, barg jede Menge Sprengstoff.

Konzept: Prof. Dr. Beatrix Borchard

Eine Veranstaltung des Heine-Haus e.V.
Eintritt 15 Euro für Mitglieder des Heine-Haus e.V.: 10 Euro, Studierende 5 Euro

Anmeldungen unter info@heine-haus-hamburg.de, Te. 040-39198823